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Essaouira
Essaouira, die Perle des Koenigsreiches,
kommt einem fast wie eine Fata-Morgana vor, welche zwischen
Himmel und Meer, am Ende eines mit sehr feinem Sand bedeckten
Strandes, schwebt.
Sie ist eine kosmopolitische und internationale Stadt, welche
schon zur Zeit der Roemer wegen der Gewinnung des Purpurs
im ganzen Reich bekannt war. Sie wurde von den Muselmanen
im zehnten Jahrhundert erobert und von den Portugiesen im
sechzehnten besetzt. Sie bedindet sich in einer herrlichen
Gegend, die man in jeder Saison besichtigen kann. Sie hat
ein aussergewoehnlich mildes Klima, sodass man auch im Winter
im Meer baden kann.
Essauira hat eine sehr schoene Medina, die aus engen Gassen,
blauen Tueren, kalkgeweissten Haeusern und kleinen Werkstaetten
besteht, die Sie entzuecken werden. Auf arabisch heisst
es
"Essaouira" oder " Mauer", aber ihr
aeltester Name berberischen Ursprungs lautet "Mogador"
und bedeutet "die gut Behuetete".
Die Stadt blickt auf die "Purpurinen Inseln".
Sie bilden einen Archipel, der sie umgibt und vor der Gewalt
des Ozeans schuetzt. Diese enorme Festung, welche einen
kreuzfoermigen Plan wie St.Malò hat, wurde auf Meereshoehe
gebaut. Sie blitzt in einem hellen Licht und sieht wie eine
Buehnen-ausstattung aus, mit Plaetzen und Maerkten, welche
Treff-u. Schau-Punkte sind.
Die Stadt ist ein windiges Gebiet, aber sie ist von maechtigen
Bollwerken geschuetzt. Ihre Einwohner leben hauptsaechlich
von Handwerk, Kurse fuer Taucher und Wind-surf-Verleih.
Die Fischerei ist eine florierende Taetigkeit: jeden Morgen
werden am Markt Fische und Krebstiere jeglicher Sorte versteigert.
Aus dem alten portugiesischen Turm (Skala du port), welcher
den Eingang zum Hafen beherrscht, kann man eine praechtige
Aussicht ueber die Stadt sowie auf die Purpurinen-Inseln
geniessen.
Die Stadt kann in drei Teile geteilt werden: Medina, Mellah
und Kasba. Alle drei sind von hohen Mauern umgeben. Im Inneren
dieser Mauern befindet sich ein bunter und riesengrosser
Suk.
Essaouira, die eine faszinierende Stadt mit einem etwas
"Retro-Aussehn" ist, hat seit jeher Kuenstler
jeglicher Art und Nationalitaeten angezogen.
Die Rollingstones sowie andere "Vedettes" der
Pop-Music haben sich in den 70er Jahren hier regelmaessig
aufgehalten. Beruehmte Schriftsteller und zeitgenoessische
Regisseure kommen heute immer noch nach Essaouira, um hier
diese leicht romantische Atmosphaere zu geniessen und, um
dem Rauschen der Brandung sowie dem schrillen, unaufhoerliechen
Geschrei der Moewen, die zu Hunderten zum Himmel aufsteigen,
zuzuhoeren.
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STRAND
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