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Die Moschee von Hassan II

 

Gegen Mitte der achtziger Jahre hatte Hassan II die Idee eine Moschee auf einen Felsvorsprung der Corniche zu bauen. Er wollte einen Bau haben, welcher fuer Nordafrika dasselbe darstellte wie die Freiheitsstatue fuer die Vereinigten Staaten.
Der Tempel sollte ein Glaubenszeugnis des Islams sein. Es bot sich der Religion eine grosse Gelegenheit und zwar in einer der weltlichsten Staedte Marokkos. Der Tempel wuerde den Nazionalstolz anfeuern, den Angriff der westlichen Kultur, als Folge der Wiederbelebung der marokkanischen Wirtschaft und der starken Entwicklung des Tourismus zuruekhalten.
Man beauftragte fuer den Bauplan den franzoesichen Arkitekt Michel Pineau. Er entwarf einen Riesentempel, welcher, seiner Groesse nach, das zweite Kulturgebaeude der islamischen Welt, nach der Moschee in Mekka, sein sollte.
Die Unkosten, etwa Tausend Millionen Mark, wollte man zum groessten Teil, durch eine Spendenaktion auf nationaler Ebene decken. Diese Initiative beweisst den religioesen Eifer der Bevoelkerung.
Die Bauarbeiten beschaeftigten 10.000 Arbeiter, von denen immer 3.000 auf dem Bauplatz anwesend waren.Unter den Bautaetigen waren Baumeister, Maurer, Handwerker, Schnitzer, Steinhauer und Stuckarbeiter, welche aus jeder Provinz Marokkos kamen.